Was macht einen guten Nachhilfelehrer aus?

Heinrich hat Probleme mit Englisch. Mathematik kann er super, auch Physik ist kein Problem, aber mit der wichtigsten Fremdsprache überhaupt will es einfach nicht klappen. Heinrichs Eltern überlegen lange, was sie noch machen können. Heinrichs Vater arbeitet in einer internationalen Firma und spricht fließend Englisch, aber er wird schnell ungeduldig, wenn Heinrich nicht alles richtig macht. Heinrichs Mutter kann zwar Englisch, aber nicht genug, um ihm helfen zu können. Also muss ein Nachhilfelehrer her. Wo bekommt man den? Na klar, bei KeepSchool. Aber wie finden Heinrichs Eltern heraus, ob der Nachhilfelehrer wirklich passt?

Diese Frage stellen sich wahrscheinlich alle Eltern. In der Regel kommt der Lehrer zu Zeiten, in denen die Eltern noch arbeiten und der Schüler ist dann allein mit dem Lehrer. Also müssen andere Kriterien her. Zum einen natürlich die Noten, die sich vielleicht nicht sprunghaft von einer Fünf auf eine Eins verbessern müssen, aber sich langsam steigern sollten. Zum anderen ist für Eltern auch wichtig: Was erzählt das Kind vom Unterricht? Erzählt es überhaupt?

Ich habe selbst eine lange Nachhilfekarriere hinter mir, denn im Gegensatz zu Heinrich konnte ich zwar Englisch, aber kein Mathe, kein Physik und auch mit Chemie stand ich auf dem Kriegsfuß. Hätte es damals in meiner Stadt schon KeepSchool gegeben, hätte ich es wahrscheinlich bevorzugt. Denn in meiner Mathegruppe saßen elf Kinder, alle aus verschiedenen Klassenstufen und Schularten. Den Nachhilfelehrer habe ich pro 90 Minuten bezahlter Nachhilfe etwa fünf Minuten für mich gehabt und dann antwortete er oft mit „Das müsste ich mal nachschlagen. Kann ich dir nächste Woche sagen.“. Super. Die Hausaufgaben mussten aber am nächsten Tag fertig sein.

Absolute Konzentration auf den Schüler und seine Probleme

Als ich selbst anfing, Nachhilfe zu geben, habe ich mir geschworen, dass ich das für meine Schüler nicht will. Ich wollte ihnen von Anfang an das bieten, was sie bei KeepSchool bekommen: individuelle Nachhilfe bei sich zuhause, mit ihren Materialien und Heften, auf ihre Probleme zugeschnitten. Kurz: 90 Minuten Rundum-Betreuung, ohne Ausflüchte. Diese Konzentration auf den Schüler muss man wollen, denn sie kostet Kraft. Aber sie lohnt sich auch.

Eingestiegen bin ich mit neuen Schülern immer mit einer kurzen Übersetzungsaufgabe. Ein kurzer Artikel aus der Tageszeitung sollte möglichst ohne Hilfe übersetzt, unbekannte Wörter auf Deutsch mit Bleistift eingetragen werden. Diese Übersetzung zeigte mir meist schon sehr deutlich, ob die Probleme eher im Vokabel- oder im Grammatikbereich lagen. Oder auf beiden Gebieten. Und dann begann der Unterricht mit einem Test: die einfachen Verben wie be, have, give und so weiter mussten dekliniert werden. In Gegenwart, Vergangenheit und Partizip. So konnte ich sehen, wie gut die Deklination sitzt. Ich nannte das „Grundlagenforschung“, denn ohne die Grundlagen ist es nicht möglich, eine Fremdsprache zu lernen.

Englisch lernen mit Eminem – warum nicht?

Genauso wichtig wie die reinen Lernaufgaben ist es aber, herauszubekommen, warum der Schüler Nachhilfe nimmt. Will er es oder wollen es eher seine Eltern? Im letzteren Fall wird das Arbeiten naturgemäß schwieriger sein, aber es ist machbar. Je mehr man sich für sein Leben interessiert und ihn vielleicht einfach auf Englisch erzählen lässt, was er mag, umso besser kann man ihn motivieren. Ich hatte mal einen Schüler, der auf die Musik von Eminem stand. Also haben wir zusammen die Texte übersetzt und auf grammatikalische Unregelmäßigkeiten untersucht. Bei späteren Unsicherheiten brauchte ich nur noch auf den entsprechenden Song hinzuweisen und schon wusste er, was gemeint war.

Einen guten Nachhilfelehrer macht also aus, dass er

  1. den Erfolg des Schülers in den Vordergrund stellt.

  2. gründlich nach den Ursachen für die Probleme sucht.

  3. diese fehlenden Grundlagen gemeinsam mit dem Schüler nachhaltig erarbeitet.

  4. sich regelmäßig mit den Eltern bespricht, am besten im Beisein des Schülers, so dass dieser eingreifen kann.

  5. Spaß an seinem Job hat und diesen auch vermittelt.

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Lehrer gesucht!

KeepSchool sucht Lehrer! Da ich selbst schon als Lehrerin für KeepSchool gearbeitet habe, kann ich nur empfehlen, noch heute eine Bewerbung abzuschicken.

Es ist ganz einfach: das Onlineformular ausfüllen und abwarten. Wenn ihr angenommen werdet, kommen die Angebote zu euch, ihr müsst sie nicht suchen. Bei jedem Angebot könnt ihr selbst entscheiden, ob ihr es annehmen wollt oder nicht. In der Regel werden ein weiter von euch entferntes Angebot oder ein anspruchsvollerer Schüler höher vergütet. Nach der Kontaktaufnahme wird ein erstes Treffen vereinbart und ihr lernt den Schüler erst einmal unverbindlich kennen (und er euch natürlich auch). Solltet ihr auf einer Wellenlänge liegen, kann es auch schon losgehen.

Für die, die noch nie vorher Nachhilfe gegeben haben, mal ein paar Hinweise aus meiner 12-jährigen Erfahrung, was beim ersten Treffen wichtig ist.

Es ist nicht von Bedeutung, ob ihr lieber in Jeans oder im Anzug rumlauft, es ist aber sehr wohl von Bedeutung, welchen Eindruck euer Äußeres beim ersten Treffen hinterlässt. Gepflegt und sauber ist die Devise. Nun gilt es, sich beim Schüler und gegebenfalls anwesenden Verwandten vorzustellen. Aber bedenkt immer: der Schüler ist die Hauptperson. Stellt alle relevanten Fragen ihm, nicht seinen Eltern. Er weiß am besten, wo seine Probleme sind und wann er Zeit hat. Natürlich solltet ihr die Eltern nicht ausschließen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Kinder sich übergangen fühlen und dann viel weniger kooperativ sind, wenn sie dem Erstgespräch nur beiwohnen und nicht aktiv teilhaben.

Lasst euch die Schulbücher, Arbeitshefte und vielleicht auch gleich mal den Hefter zeigen. Dann bekommt ihr einen Eindruck davon, wie wichtig bzw. unwichtig dem Schüler sein Problemfach ist. Meistens ist der Zustand gelinde ausgedrückt verheerend. Besonders, wenn es sich um pubertierende Jungen handelt. Laughing

Vergesst niemals, dass ein Problemfach ein massiver Frustfaktor ist. Diesen Frust werdet auch ihr abbekommen. Vielleicht nicht beim ersten Treffen, aber irgendwann bestimmt. In den meisten Fällen liegt das Problem nicht im aktuellen Stoff, sondern in den Anfängen. Gerade in Sprachen ist es daher sinnvoll, dem Schüler eine kleine Aufgabe zu geben, die er bis zum ersten Unterricht lösen soll, ohne Hilfen. Daran könnt ihr auch gleich testen, wie ernst er die Nachhilfe nimmt.

Und zum Schluss ein ganz wichtiger Tipp: Es bleibt euch überlassen, ob ihr euch duzen oder siezen lasst. In der Regel ist aber das "Sie" respektabler. Ich habe mich meist mit meinem Vornamen vorgestellt und ein "Sie" erwartet. Später könnt ihr, wenn ihr meint, dass es gut klappt, auch zum "Du" übergehen.

Beim nächsten Mal gebe ich euch ein paar Tipps zur Unterrichtsgestaltung. Und nicht vergessen: Bewerben! Jetzt gleich!

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Lehrer als Saisonarbeiter

Gerade schreibe ich noch einen Artikel das Lehrer gesucht werden und man angehenden Interessenten mit einem neuen Portal Informationen zur Berufsfindung anbietet und nun lese ich in der SZ einen Artikel über die Einstellungspolitik einiger Bundesländer für Lehrer. Es heisst ja wir müssen mehr in die Bildung investieren, das erscheint mir aber für eine langfristige Bildungspolitik ziemlich kurz gedacht. Wir als Speizialist für Nachhilfe stellen dagegen zur Zeit gerne noch Nachhilfelehrer ein. Wer Interesse hat möge doch bitte einfach das Formular ausfüllen.

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Lehrer werden

Lehrmangel wo man hinschaut ob im öffentlichen oder privaten Bildungsbereich. Auch wir suchen beständig neue Lehrer zum Nachhilfe geben. Auf dem deutschen Bildungsserver ist nun eine Subportal "Lehrer werden" eingerichtet worden, in dem Interessierte eine Orientierung zum Lehrerberuf bekommen. Auf dem Portal sollen Fragen beantwortet werden wie: "Wie sieht das Berufsbild von Lehrerinnen und Lehrern aus?" und "Wäre der Beruf etwas für mich?". Auch für diejenigen die sich schon für die Lehramtsausbildung entschieden haben bietet das Portal viele weitere Antorten auf Fragen rund um das Studium.

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