Wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, plant der Bundesminister für Arbeit Olaf Scholz (SPD), zukünftig Schulabbrechern einen Rechtsanspruch auf einen Hauptschulsabschluss einzuräumen. Diese Maßnahme soll im Rahmen einer verbesserten Arbeitsmarktpolitik umgesetzt werden. Experten sind von dem neuen Gesetzentwurf allerdings noch nicht überzeugt. So ist die Frage der Finanzierung noch nicht genauer geklärt. Bisher soll die Finanzierung über die Arbeitslosenversicherung sichergestellt werden, doch munieren Arbeitgeberverbände, dass Beitragszahler nun auch noch die Finanzierung von Hauptschulabschlüssen übernehmen sollen. Außerdem sei Bildungspolitik Ländersache. Die Bundesagentur für Arbeit sieht dass ähnlich und rechnet bei mit dieser "systemwidrigen" Variante mit Mehrkosten von 100 Millionen Euro jährlich.
Das etwas getan werden muss, ist klar. Von über 400.000 Arbeitslosen unter 25 Jahren hatten 70.000 in 2007 keinen Abschluss. Die Idee des Bundesarbeitsministers ist sicher gut, nur für die Umsetzung sollten alle Beteiligten ein solides Finanzierungsmodell erarbeiten.
Besser wäre es generell, schon vor einem verfehlten Schulabschluss etwas zu unternehmen. Keepschool bietet hierfür qualifizierte Nachhilfelehrer, die für Schüler jeder Klassenstufe die passende Vorbereitung auf den Schulabschluss ermöglichen. Im intensiven Einzelunterricht kann der Schüler seine Schwächen kennenlernen und diese gezielt in positive Lernergebnisse umwandeln. Für alle die Lernschwierigkeiten haben, hat Keepschool ein paar gute Lerntipps zusammengestellt.