Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat mit spielbar.de eine interaktive Plattform für Eltern, Pädagogen und Fans von Computerspielen geschaffen. Die Seite informiert über die aktuellsten Neuigkeiten der Branche und stellt eine Schnittstelle zwischen Spielern und Nicht-Spielern dar.
Hier soll ein aktiver Austausch stattfinden, so haben zum Beispiel alle Nutzer die Möglichkeit, sich aktiv mit Bewertungen oder Kommentaren zu beteiligen. Eltern und Lehrer erhalten wertvolle Informationen und Tipps, wie verantwortungsbewusst an dieses Thema herangegangen werden kann. So steht beispielsweise zum kostenlosen Download ein Leitfaden für Lehrkräfte zur Verfügung und Eltern erhalten Tipps zum Umgang mit Computerspielen in der Familie. Weiterhin gibt es viele nützliche Hinweise zum Jugendschutz, neuesten Trends, Conventions, Modellprojekten und natürlich jede Menge Spielebewertungen. Ob für Gamer, Lehrer oder Eltern – den Besuch diese Seite können wir Euch wirklich ans Herz legen.
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Gute Unterrichtsvorbereitung ist wichtig – gerade im Nachhilfebereich. Folgende Schritte solltet Ihr dabei unbedingt beachten, um guten Unterricht zu gestalten. Dabei können Euch die berühmten W-Fragen wirklich weiterhelfen.
Wem möchte ich etwas vermitteln?
Hierbei spielt es eine erhebliche Rolle, ob der Unterricht für Erwachsene oder Kinder ist. Der Entwicklungsstand des Schülers oder der Schülerin und die speziellen Besonderheiten, zum Beispiel eine Lernschwäche, müssen hier Beachtung finden.
Was ist der fachliche Hintergrund des Themas?
Die Sachanalyse hilf Euch den Unterricht gut zu strukturieren und Euch darüber klar zu werden, welches Wissen Ihr für diese Stunde (zusätzlich) benötigt.
Warum ist dieses Thema für meinen Schüler relevant?
Nur weil ein Thema im Lehrplan steht, ist es noch lange nicht von Interesse für die Schüler. Gerade im privaten Umfeld habt Ihr die Möglichkeit zu verdeutlichen, warum ein Thema für den Schüler wichtig ist. Vielleicht macht es zunächst keinen Spaß, Modalverben zu pauken, möchte ein Schüler im Sommer jedoch verreisen, ist es sehr praktisch, wenn er ausdrücken kann, was er darf oder nicht möchte. Auch Mathe macht nicht jedem Spaß. Sollen die Noten für das Abi stimmen, bekommt die Kurvendiskussion eine neue Wertigkeit. Die Didaktische Analyse gibt Euch die Möglichkeit, den Unterricht in einen größeren Zusammenhang zu stellen: Ist ein inhaltlicher Transfer möglich? Sind Verknüpfungen zum Leben des Schülers oder anderen Fächern möglich? Welche Relevanz hat das Thema für die Zukunft? usw.
Wohin soll der Unterricht führen?
Aus den Lernzielen ergeben sich klar die Vorgaben für die inhaltliche Gestaltung des Unterrichts. Sie können zusätzlich in Richtziele (ständige Perspektiven), Grobziele (Unterrichtseinheiten) und Feinziele (Lernschritte) unterteilt werden. Formuliert sie „Der Schüler soll…“ und listet alle Lernziele auf. Dadurch wird ersichtlich, wie viel Zeit Ihr für die einzelnen Schritte einplanen solltet. Überlegt Euch auch, wie viele Schritte in einer Sitzung realistisch erreicht werden können!
Wie gehe ich vor und Warum wähle ich diese Schritte?
Bei der Methodischen Analyse werden die verschiedenen Schritte des Unterrichts dargestellt und begründet. Hier können Wechsel von Medien und Methoden Berücksichtigung finden. Dadurch habt Ihr die Chance, genau auf Euren Schüler einzugehen und den Unterricht speziell für sie oder ihn interessant und motivierend zu gestalten. Zusätzlich fallen Euch hier auch gleich eventuelle Schwierigkeiten Eurer Planung auf, so können Alternativen entwickelt werden.
Auf einem DIN A4-Blatt kann der Unterrichtsverlauf in Kürze dargestellt werden.
Der Tabellenkopf sollte Zeit, didaktische Absicht/Lernphasen, Unterrichtsaktivitäten, Sozialform und Medien enthalten. Hierbei solltet Ihr unbedingt auf die maximale Konzentrationsspanne achten. Plant nicht mehr als 40 Minuten und lasst etwas „Luft“ für Rückfragen, Diskussionen oder die Besprechung der Hausaufgaben.
UND am Ende?
Natürlich ist es immer hilfreich, am Ende der Stunde Hausaufgaben aufzugeben. Hierbei solltet Ihr daran denken, dass die Schüler in der Schule oft schon sehr viele Aufgaben erhalten oder Berufstätige nicht immer die Zeit für zusätzliche Aufgaben finden. Deshalb sollten die zusätzlichen Aufgaben Spaß machen! Gebt den Schülern doch einmal auf, einen englischsprachigen Film zu sehen und lasst Euch mündlich schildern, was dem Schüler daran am besten gefallen hat. So merken die Schüler kaum, dass sie „extra“ etwas gelernt haben. Ihr habt gleichzeitig für die nächste Stunde eine Grundlage für Konversation geschaffen. Viele Nachhilfelehrkräfte begleiten Ihre Schüler über einen längeren Zeitraum. Je besser Ihr Eure Schützlinge kennt, desto leichter wird es Euch fallen, interessante Aufgaben für sie zu finden!
Eine gute Unterrichtsvorbereitung strukturiert den Unterricht, hilft Ziele festzulegen und diese zu erreichen, macht den Unterricht abwechslungsreich und interessant.
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