Lehrer gesucht!

KeepSchool sucht Lehrer! Da ich selbst schon als Lehrerin für KeepSchool gearbeitet habe, kann ich nur empfehlen, noch heute eine Bewerbung abzuschicken.

Es ist ganz einfach: das Onlineformular ausfüllen und abwarten. Wenn ihr angenommen werdet, kommen die Angebote zu euch, ihr müsst sie nicht suchen. Bei jedem Angebot könnt ihr selbst entscheiden, ob ihr es annehmen wollt oder nicht. In der Regel werden ein weiter von euch entferntes Angebot oder ein anspruchsvollerer Schüler höher vergütet. Nach der Kontaktaufnahme wird ein erstes Treffen vereinbart und ihr lernt den Schüler erst einmal unverbindlich kennen (und er euch natürlich auch). Solltet ihr auf einer Wellenlänge liegen, kann es auch schon losgehen.

Für die, die noch nie vorher Nachhilfe gegeben haben, mal ein paar Hinweise aus meiner 12-jährigen Erfahrung, was beim ersten Treffen wichtig ist.

Es ist nicht von Bedeutung, ob ihr lieber in Jeans oder im Anzug rumlauft, es ist aber sehr wohl von Bedeutung, welchen Eindruck euer Äußeres beim ersten Treffen hinterlässt. Gepflegt und sauber ist die Devise. Nun gilt es, sich beim Schüler und gegebenfalls anwesenden Verwandten vorzustellen. Aber bedenkt immer: der Schüler ist die Hauptperson. Stellt alle relevanten Fragen ihm, nicht seinen Eltern. Er weiß am besten, wo seine Probleme sind und wann er Zeit hat. Natürlich solltet ihr die Eltern nicht ausschließen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Kinder sich übergangen fühlen und dann viel weniger kooperativ sind, wenn sie dem Erstgespräch nur beiwohnen und nicht aktiv teilhaben.

Lasst euch die Schulbücher, Arbeitshefte und vielleicht auch gleich mal den Hefter zeigen. Dann bekommt ihr einen Eindruck davon, wie wichtig bzw. unwichtig dem Schüler sein Problemfach ist. Meistens ist der Zustand gelinde ausgedrückt verheerend. Besonders, wenn es sich um pubertierende Jungen handelt. Laughing

Vergesst niemals, dass ein Problemfach ein massiver Frustfaktor ist. Diesen Frust werdet auch ihr abbekommen. Vielleicht nicht beim ersten Treffen, aber irgendwann bestimmt. In den meisten Fällen liegt das Problem nicht im aktuellen Stoff, sondern in den Anfängen. Gerade in Sprachen ist es daher sinnvoll, dem Schüler eine kleine Aufgabe zu geben, die er bis zum ersten Unterricht lösen soll, ohne Hilfen. Daran könnt ihr auch gleich testen, wie ernst er die Nachhilfe nimmt.

Und zum Schluss ein ganz wichtiger Tipp: Es bleibt euch überlassen, ob ihr euch duzen oder siezen lasst. In der Regel ist aber das "Sie" respektabler. Ich habe mich meist mit meinem Vornamen vorgestellt und ein "Sie" erwartet. Später könnt ihr, wenn ihr meint, dass es gut klappt, auch zum "Du" übergehen.

Beim nächsten Mal gebe ich euch ein paar Tipps zur Unterrichtsgestaltung. Und nicht vergessen: Bewerben! Jetzt gleich!

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