Verschärfung des Arbeitskampfes im öffentlichen Dienst in Berlin

Die Gewerkschaften weiten ihren Arbeitskampf im öffentlichen Dienst in Berlin nun auch auf Schulen und Kitas aus. Insgesamt sind 50.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Besonders hart wird der Streik aber wieder Kinder aus sozial benachteiligten Familien treffen. Unterrichtsausfall und ausfallende Hortbetreuung sind nicht gerade die bessten Voraussetzungen um gute schulische Leistungen zu erreichen. Einige Einrichtungen hatten angekündigt auf Rücksicht auf die Kinder und die Eltern nicht zu streiken. Denen werden nun wahrscheinlich Streikposten vor die Tür gestellt, wie der Tagesspiegel berrichtet, hatte Verdi dazu aufgefordert "nicht streikende Kollegen ein wenig in die Zange zu nehmen". Doch die streikenden Lehrer und Erzieher erfahren auch Unterstützung von Seiten der Eltern. Viele sind der Meinung das diese Berufsgruppen unterbezahlt sind. Die Grundschule auf dem Tempelhofer Feld wird von den Eltern mit privaten Aktionen unterstützt, denn diese haben die Befürchtung das bei weiter anhaltender schlechter Bezahlung noch mehr Lehrer in andere Bundesländer abwandern werden. Es belibt zu hoffen, dass die Parteien im Tarifkonflikt im Interesse der Lehrer und der Schüler zu einer baldigen Lösung kommen.

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