Nachhilfe für die Grundschule

Für viele gibt es bereits in der Grundschule Bedarf an Nachhilfe. Aus diesem Grund möchten wir heute eine Seite vorstellen, die sich mit diesem Thema beschäftigt.

Der Blog Grundschule-Nachhhilfe.de versteht sich als Ratgeber für Eltern, ältere Geschwister oder auch für engagierte Großeltern, die bereit sind, Grundschülern bei auftretenden Lernschwierigkeiten zu helfen, um bessere Lernergebnisse zu erzielen. Aber auch Schulkinder, die zusätzlich ihr Wissen vertiefen und fleißig üben möchten, können hier Arbeitsblätter für die Grundschule in den Fächern Deutsch, Heimat- und Sachkunde und Mathematik finden. Für Eltern, Großeltern und Nachhilfelehrer gibt es nützliche Tipps zum Schulstart und zum Lernen allgemein. Diese sind im täglichen Leben schnell anzuwenden. Jedes Arbeitsblatt wird erklärt und es gibt Hinweise zu effektiven Lern- und Arbeitsstrategien. Außerdem gibt es kurze grundlegende Ausführungen zu Ursachen von Lernstörungen.

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Endlich Sommerferien!

Endlich ist es wieder soweit: Sommerferien. Sechs Wochen lang keine Schule, keine Hausaufgaben, keine Klassenarbeiten, kein Stress. Dafür Ausschlafen und den Tag genießen. Manche fahren in den Urlaub, vielleicht ans Meer, vielleicht in die Berge. Andere bleiben zu Hause und machen sich mit ihren Freunden schöne Ferientage. Auf jeden Fall ist es wichtig, diese lange Pause zu nutzen und sich gründlich zu erholen.

Denn Schule ist echter Stress fürs Gehirn und besonders in den letzten Wochen vor den Ferien oft sehr anstrengend, weil noch viele Zensuren vergeben werden. Darum müssen Kinder diese Ferien haben. Um dann im neuen Schuljahr jedoch nicht wieder bei Null anfangen zu müssen, können auch die Ferien mit ein wenig Lernen genutzt werden. Wichtig ist hierbei vor allem, dass es nicht zuviel wird. Ein intensiver Ferienkurs ist eher demotivierend, besser ist es, ab der dritten oder vierten Woche wieder mit einer wöchentlichen Nachhilfestunde zu beginnen. Denn das entspannte Gehirnkann sich nun viel besser auf den Stoff einlassen. Die Nachhilfelehrer von KeepSchool sind keine klassischen Pauker, denn ihr Ziel ist das Wohlbefinden des Schülers. Bei gutem Wetter kann der Unterricht draußen stattfinden, für viele Fächer auch am praktischen Beispiel.

Anfassen statt Zuschauen bringt immer einen größeren Lerneffekt. Wer also Probleme in Mathematik hat, wird mit praktischen Übungen besser lernen als mit Rechnen aus dem Mathebuch. Wer eine kleine Geschichte schreibt oder aktiv liest, wird sich mit Deutsch oder Englisch besser auseinandersetzen als mit reinen Abschreibübungen. Physik und Chemie sind im Experiment sehr viel spannender als auf dem Papier. Und Biologie kann man besonders im Sommer gut draußen üben, indem man einfach mal in den Wald oder auf Wiesen geht. Selbst kompliziertere Vorgänge wie die Eutrophierung lassen sich an praktischen Beispielen wie einem kleinen Waldsee gut erklären. 

So lassen sich die Sommerferien sowohl zur Erholung als auch für die Einstimmung aufs neue Schuljahr nutzen. Sprechen Sie uns an! Unsere Nachhilfelehrer sind Profis auf ihrem Gebiet und wollen für Ihr Kind das beste schulische Ergebnis herausholen.Wir helfen in jedem Fall, schnell und unkompliziert und dazu noch günstiger, als Sie denken.

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Online Redakteur gesucht

Für unser Team suchen wir ab August eine/n Mitarbeiter/in für die inhaltliche Gestaltung des Internetauftritts.

Infos unter http://www.keepschool.de/nachhilfe/stellenangebote.html

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KeepSchool-Nachhilfe wirkungsvoll unterstützen mit Lernhilfen

Manchmal ist es wie verhext: Der Nachhilfelehrer ist gerade gegangen, Heinrich hat endlich verstanden, wie das mit dem Present Perfect im Englischen ist, doch die Hausaufgaben dazu hat er schon gemacht und Englisch hat er erst wieder in zwei Tagen. "Bis dahin hab ich doch alles wieder vergessen!", klagt er seiner Mutter. Doch die hat eine Idee: "Schau doch mal bei den Unterrichtsmaterialien von KeepSchool! Die haben auf ihrer Internetseite auch schöne Übungsaufgaben." Eine gute Idee, denn hier finden sich jede Menge Übungen für die Kernfächer Deutsch, Französisch und auch Englisch. Aufgeteilt in verschiedene Schwierigkeitsgrade entsprechend der Klassenstufen kann Heinrich hier sein neu erworbenes Wissen im Quiz testen oder in Übungen anwenden.

In den Fremdsprachen sind dies natürlich hauptsächlich grammatikalische Probleme, die immer wieder auftreten: Die Zeitformen, die verschiedenen Präpositionen, Adjektive und Adverbien und vieles mehr in Englisch beispielsweise. In den höheren Klassenstufen aber auch Themen aus dem Lehrplan wie Shakespeare oder Landeskunde USA, zu denen es sowohl Quizzes als auch Übungsaufgaben gibt. Im Französisch-Bereich werden im Bereich der Grammatik ebenfalls die Zeiten und Konjugationen angeboten, daneben natürlich auch grammatikalische Besonderheiten des Französischen geübt. Für Deutsch gibt es neben der grundsätzlichen Grammatik auch Rechtschreibübungen und Übungen zur Kommasetzung, aber auch Sprachgeschichte, Literaturgeschichte und Aufsatzformen wie Erläuterung oder Interpretationen. Die Übungen für Mathematik lassen ebenfalls keine Fragen offen: Von der Darstellung natürlicher Zahlen in der 5. Klasse bis zur Integralrechnung in der 13. Klasse findet sich hier alles, was in den einzelnen Klassenstufen wichtig ist.

Natürlich sind die Unterrichtsmaterialen kein Ersatz für den nächsten Besuch der KeepSchool-Lehrkraft, aber sie sind nützliche kleine Helfer, um das Erlernte zu festigen und zu wiederholen. Einfach mal ausprobieren, es macht wirklich Spaß!

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Was macht einen guten Nachhilfelehrer aus?

Heinrich hat Probleme mit Englisch. Mathematik kann er super, auch Physik ist kein Problem, aber mit der wichtigsten Fremdsprache überhaupt will es einfach nicht klappen. Heinrichs Eltern überlegen lange, was sie noch machen können. Heinrichs Vater arbeitet in einer internationalen Firma und spricht fließend Englisch, aber er wird schnell ungeduldig, wenn Heinrich nicht alles richtig macht. Heinrichs Mutter kann zwar Englisch, aber nicht genug, um ihm helfen zu können. Also muss ein Nachhilfelehrer her. Wo bekommt man den? Na klar, bei KeepSchool. Aber wie finden Heinrichs Eltern heraus, ob der Nachhilfelehrer wirklich passt?

Diese Frage stellen sich wahrscheinlich alle Eltern. In der Regel kommt der Lehrer zu Zeiten, in denen die Eltern noch arbeiten und der Schüler ist dann allein mit dem Lehrer. Also müssen andere Kriterien her. Zum einen natürlich die Noten, die sich vielleicht nicht sprunghaft von einer Fünf auf eine Eins verbessern müssen, aber sich langsam steigern sollten. Zum anderen ist für Eltern auch wichtig: Was erzählt das Kind vom Unterricht? Erzählt es überhaupt?

Ich habe selbst eine lange Nachhilfekarriere hinter mir, denn im Gegensatz zu Heinrich konnte ich zwar Englisch, aber kein Mathe, kein Physik und auch mit Chemie stand ich auf dem Kriegsfuß. Hätte es damals in meiner Stadt schon KeepSchool gegeben, hätte ich es wahrscheinlich bevorzugt. Denn in meiner Mathegruppe saßen elf Kinder, alle aus verschiedenen Klassenstufen und Schularten. Den Nachhilfelehrer habe ich pro 90 Minuten bezahlter Nachhilfe etwa fünf Minuten für mich gehabt und dann antwortete er oft mit „Das müsste ich mal nachschlagen. Kann ich dir nächste Woche sagen.“. Super. Die Hausaufgaben mussten aber am nächsten Tag fertig sein.

Absolute Konzentration auf den Schüler und seine Probleme

Als ich selbst anfing, Nachhilfe zu geben, habe ich mir geschworen, dass ich das für meine Schüler nicht will. Ich wollte ihnen von Anfang an das bieten, was sie bei KeepSchool bekommen: individuelle Nachhilfe bei sich zuhause, mit ihren Materialien und Heften, auf ihre Probleme zugeschnitten. Kurz: 90 Minuten Rundum-Betreuung, ohne Ausflüchte. Diese Konzentration auf den Schüler muss man wollen, denn sie kostet Kraft. Aber sie lohnt sich auch.

Eingestiegen bin ich mit neuen Schülern immer mit einer kurzen Übersetzungsaufgabe. Ein kurzer Artikel aus der Tageszeitung sollte möglichst ohne Hilfe übersetzt, unbekannte Wörter auf Deutsch mit Bleistift eingetragen werden. Diese Übersetzung zeigte mir meist schon sehr deutlich, ob die Probleme eher im Vokabel- oder im Grammatikbereich lagen. Oder auf beiden Gebieten. Und dann begann der Unterricht mit einem Test: die einfachen Verben wie be, have, give und so weiter mussten dekliniert werden. In Gegenwart, Vergangenheit und Partizip. So konnte ich sehen, wie gut die Deklination sitzt. Ich nannte das „Grundlagenforschung“, denn ohne die Grundlagen ist es nicht möglich, eine Fremdsprache zu lernen.

Englisch lernen mit Eminem – warum nicht?

Genauso wichtig wie die reinen Lernaufgaben ist es aber, herauszubekommen, warum der Schüler Nachhilfe nimmt. Will er es oder wollen es eher seine Eltern? Im letzteren Fall wird das Arbeiten naturgemäß schwieriger sein, aber es ist machbar. Je mehr man sich für sein Leben interessiert und ihn vielleicht einfach auf Englisch erzählen lässt, was er mag, umso besser kann man ihn motivieren. Ich hatte mal einen Schüler, der auf die Musik von Eminem stand. Also haben wir zusammen die Texte übersetzt und auf grammatikalische Unregelmäßigkeiten untersucht. Bei späteren Unsicherheiten brauchte ich nur noch auf den entsprechenden Song hinzuweisen und schon wusste er, was gemeint war.

Einen guten Nachhilfelehrer macht also aus, dass er

  1. den Erfolg des Schülers in den Vordergrund stellt.

  2. gründlich nach den Ursachen für die Probleme sucht.

  3. diese fehlenden Grundlagen gemeinsam mit dem Schüler nachhaltig erarbeitet.

  4. sich regelmäßig mit den Eltern bespricht, am besten im Beisein des Schülers, so dass dieser eingreifen kann.

  5. Spaß an seinem Job hat und diesen auch vermittelt.

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Bessere Konzentration durch Stehpulte

Nie wieder stillsitzen. Im Hamm in der Falkschule müssen Kinder nicht mehr sitzen bleiben. Denn das Lehrerkollegium der Ganztags-Hauptschule war sich einig, dass die geistige Fitness leidet, wenn Schüler bis zu acht Stunden sitzen müssen. Darum gibt es jetzt in jedem Klassenzimmer "Plätze der Bewegung".

Für jede Klasse wurden drei Stehpulte angeschafft: große graue Tische, die eine große Ablage für Hefte haben. Unter den Tischen liegen rote Matten. Diese regen die Fußzonen an, erklärt Elke Kuhlmann, Englischlehrerin. Alle 15 Minuten darf jemand anderes an das Pult gehen. Glücklicherweise sind die Pulte höhenverstellbar, denn natürlich sind nicht alle Schüler gleich groß.

Obwohl anfangs viele Schüler skeptisch waren, sind sie jetzt begeistert von ihren Stehpulten. Es sei ruhiger geworden in der Klasse,sagen sie, und wenn der Nachbar nerve, könne man einfach weggehen. Auch die Müdigkeit lasse nach, wenn man sich hinstelle und Abschreiben sei an den Pulten unmöglich. Manchmal würden allerdings die Stinkefüße anderer Schüler nerven, wenn diese sich barfuß auf die Matten stellten. Elke Kuhlmann sieht das mit Humor: So sorge das Stehpult noch dafür, dass sich die Schüler öfter die Füße wüschen.

Möglich gemacht hatte die Stehpulte eine großzügige Spende im vergangenen Jahr. Daraufhin hatte eine junge Lehrerin die Idee, weil sie über eine Schule in Wiesbaden gelesen hatte, die bereits 2007 als erste deutsche Schule Stehpulte angeschafft hatte. Da die Scule schon seit Jahren bemüht sei, einen bewegten Schulalltag für die Kinder zu schaffen, passte die Idee ins Gesamtkonzept und wurde umgesetzt. Außerdem wurden Wackelkissen und Sitzbälle ausprobiert und Diktate im Laufen geschrieben. Auf dem Schulhof gibt es einen Hochseilgarten, auf dem die Kinder in den Pausen klettern können.

In die 30 Pulte wurden 10.000 Euro investiert. Ein normaler Arbeitsplatz für Schüler kostet rund 120 Euro, damit sind die Pulte fast doppelt so teuer. Trotzdem sollen mehr Schulen von dem Projekt erfahren. Arbeitsmediziner empfehlen für einen Menschen an einem durchschnittlichen Arbeitstag 50 Prozent Sitzen, 25 Prozent Stehen und 25 Gehen. Die meisten Schüler sitzen aber zwischen 80 und 90 Prozent der Schulzeit.

Der Mensch sei eben nicht zum Sitzen gemacht, erläutert Ralf Laging vom Institut für Sportwissenschaften an der Universität Marburg. "Ohne einen bewegten Unterricht kann man das Konzapt der Ganztagsschule vergessen." Zurzeit befasst er sich in einer Studie mit den zusätzlichen Anforderungen der Ganztagsschule für Körper und Kopf der Schüler. Fünf Minuten gerades Sitzen seien richtig schwere Haltearbeit für die Muskulatur, das könnten die Kinder nicht eine Schulstunde durchhalten, geschweige denn einen Acht-Stunden-Tag. Die Folge dessen sind sogenannte Entlastungshaltungen: Kippeln, mit dem Oberkörper auf den Tisch legen oder auf dem Stuhl hin- und herrutschen.

Natürlich führe das zu Unruhe im Klassenzimmer. Studien hätten gezeigt, dass auch die Konzentrationsfähigkeit durch den Bewegungsmangel abnehme. Wenn Schulen etwas dagegen täten, hätten sie auch selbst etwas davon, findet Laging. Durch Stehpulte werde der Unterricht ruhiger und die Schüler aufmerksamer. Trotzdem erwarte er keine Notenwunder. Denn bei Lücken im Lernstoff hilft eben nur Lernen, finden wir.

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Saarland-Studie: Mehr Nachhilfe nötig durch G8-Regelung an Gymnasien

Saarbrücken - In einer wissenschaftlichen Studie ist die Landeselternvertretung (LEV) Gymnasien zu dem Ergebnis gekommen, dass Schüler, die in einem achtjährigen Gymnasium (G8) lernen, durchschnittlich mehr Nachhilfeunterricht benötigen, mehr Zeit für Hausaufgaben aufwenden und eher unter gesundheitlichen Beschwerden leiden als ihre Mitschüler in G9-Schulen. Als Konsequenz daraus forderte nun LEV-Chef Hoachim Klesen, die Relationen zwischen Schülern und Lehrern zu verbessern und mehr Ganztagsunterricht anzubieten. Die Befragung wurde unter den 1720 Schülern des Doppeljahrganges G8/G9 durchgeführt, von denen 755 Schüler aus G8 und 965 aus G9 teinahmen. Die erzielte Rücklaufquote lag bei mehr als einem Viertel des Gesamtjahrganges im Saarland, teilt Jürgen Müller-Ney, Autor der Studie und Sozialwissenschaftler, mit.

Laut Befragung nehmen von den G8-Schülern 22,3 Prozent Nachhilfe in Anspruch, bei den G9-Schülern sind es nur 13,7 Prozent. Zudem gaben mehr G8-Schüler an, dass sie das Abitur ohne Nachhilfeunterricht nicht schaffen könnten. Alle G8-Schüler empfanden die Leistungsanforderungen in der Oberstufe und die Arbeitsanforderungen durch Hausaufgaben und Lernen als stärkere Belastung. In der Schule fühlten sie sich sogar öfter überlastet. Das zeigte sich auch in einer höheren Quote an gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Übelkeit und Kopfschmerzen.  

Geradezu "erschreckend hoch" sei der Bedarf an Nachhilfe in Mathematik, so der LEV. Darum fordert Klesen, Struktur und Lernformen des Mathematik-Unterrichtes auf den Prüfstand zu stellen. Den Einwand des Kultusministeriums auf die Tatsache, dass die Schüler beider Schulformen in etwa gleiche Notendurchschnitte hätten, bezeichnet Klesen "eindimensional", da der Aufwand für diese Noten im G8-System wesentlich höher sei. Außerdem sprach sich der Leiter des LEV für mehr Gruppen- und Teamarbeit aus. Vor allem sei es notwendig, mehr Freiraum für die Wiederholung und Vertiefung des Stoffes zu schaffen. 
 
Das Kultusministerium verwies seinerseits darauf, dass einige Forderungen der Eltern bereits umgesetzt werden. So fände bereits eine laufende Untersuchung der Lehrpläne statt, es sei eine "Kleine-Klassen-Garantie eingeführt und die Möglichkeit der Bildung von Ganztagsklassen im Rahmen der Freiwilligen Ganztagsschule plus eingeräumt worden. Die LEV wies darauf hin, dass die Befragung lediglich die G8-Schüler erfasse, die bis zum Ende der Oberstufe gekommen seien. Diejenigen, die vorher aufgegeben oder die Klassen wiederholen mussten, seien nicht Teil der Studie gewesen.

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Dialektforschung als Unterrichtsfach

Dialekte sind in Schulen eher verpönt, bestenfalls werden sie belächelt. Und obwohl sie im Lehrplan stehen, werden sie von vielen Lehrern noch heute nicht im Unterricht behandelt. Der Fall Florian sorgte diesbezüglich vor zehn Jahren für Aufsehen. Dem oberbayrischen Grundschüler war vorgeworfen worden, dass er Schwierigkeiten habe, sich verständlich auszudrücken, weil auch seine Eltern nur bayerisch sprachen. Nach zahlreichen öffentlichen Diskussionen wurde der Junge nicht wie zuerst geplant für seinen Dialekt im Zeugnis getadelt. Schon damals hieß es beim Kultusministerium, dass Schule den Auftrag habe, Mundart zu fördern. 
 
Heute ist der Dialekt zwar noch immer nicht das Lieblingskind der deutschen Lehrer, aber in Unterfranken setzt man Zeichen. Hier sollen die Schüler am St. Ursula Gymnasium mehr über das Fränkische lernen. Zu diesem Zweck haben Wissenschaftler des Unterfränkischen Dialektinstituts (UDI) der Universität Würzburg den Schülern Hörbeispiele mitgebracht. Damit sollen die Schüler zukünftig Dialektbefragungen durchführen, und so das Wissenschaftliche Arbeiten kennenlernen. Das Ziel dieses Projektes ist die Erforschung der eigenen Mundart. Es geht dabei nicht darum, Fränkisch zu lernen und forthin Worte wie "umasunst" (kostenlos), "Baddiestimmung" (Partystimmung) oder "Fliecha" (Flugzeug) zu sagen.
 
Vielmehr werden die Schüler sprachwissenschaftliche Untersuchungen anstellen: Sie sollen sich eine Fragestellung überlegen, daraufhin Befragungen durchführen, eigenständig die Ergebnisse auswerten und schließlich ihre Erkenntnisse auf einem Schüler-Kongress vorstellen. Eine andere Klasse aus Gemünden im Landkreis Main-Spessart konnte so nachweisen, dass Männer tendenziell mehr Dialekt sprechen als Frauen. An anderen Schulen wurde der Anteil der Dialektsprecher nach Altersgruppen erforscht. Das Ergebnis: Die ältere Generation spricht deutlich mehr Dialekt als die Jüngeren. 

Im Sommer wird die Klasse des St. Ursula Gymnasiums ihre erste Dialektbefragung. Dabei sei einiges zu beachten, erklärt Dialektforscherin Monika Fritz-Scheuplein. So sollten die Nachwuchswissenschaftler nicht die Wörter vorsprechen, die sie erfragen wollen. "Ihr müsst umschreiben oder Bilder zeigen", rät die Linguistin. Zudem sollten sie Hochdeutsch vermeiden. "Wenn ihr gute Ergebnisse haben wollt, müsst auch ihr ein bisschen Dialekt verwenden." Denn reines Hochdeutsch könne dazu führen, dass die Befragten "aus Scham" verstummen.

"Fränki", so heißt das Projekt, ist in Bayern einmalig. "Bayerische Dialektinstitute betätigen sich hauptsächlich in der Forschung", bedauert Hermann Ruch vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung. Lediglich in Unterfranken gebe es eine Zusammenarbeit mit Schulen. Der zuständige Referatsleiter im Kultusministerium, Stefan Krimm, betont zwar, dass das Thema Dialekt ist im Lehrplan vorgesehen sei. "Im Schulalltag haben Deutschlehrer aber hauptsächlich mit der Vermittlung der Standardsprache zu tun." Für Forschungsprojekte mit Schülern bliebe so kaum Zeit.

"Lange war Dialekt in der Schule verpönt", sagt Norbert Wolf, Professor für Sprachwissenschaft an der Uni Würzburg. Inzwischen gehe die Forschung aber davon aus, dass der Dialekt gerade beim Spracherwerb eine wichtige Rolle spiele. "Es geht nicht darum, Dialekt im Unterricht aktiv zu erlernen", erklärt Wolf. Vielmehr würde das Nachdenken über Mundart das Hochdeutsche gefördert.

Auch Lehrer begrüßen den innovativen Ansatz der Würzburger Forscher. "Der Dialekt ist im Alltag der Schüler verwurzelt", berichtet der Würzburger Pädagoge Ludwig Stier. Wenn sich die Schüler mit ihrem eigenen Dialekt beschäftigten, sei der Wunsch nach lebensnahem Unterricht mehr als erfüllt. Etwa 300 Schüler arbeiten in diesem Jahr arbeiten mit dem UDI zusammen. "Wir können gar nicht so viele Schulen besuchen, wie gerne mitmachen würden", freut sich Dialektforscherin Fritz-Scheuplein.

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Lernen leicht gemacht

Nicht jeder kann oder will sich einen Nachhilfelehrer leisten, aber viele brauchen trotzdem Hilfe. Eine günstige Alternative sind hier Lernhilfen. Sie haben Vor-, aber auch Nachteile. Die Vorteile liegen auf der Hand: Lernhilfen kosten nur einmal Geld, sind immer verfügbar und man muss nicht zu einem Nachhilfelehrer gehen. Nachteilig ist, dass Lernhilfen für zuhause einen gewissen Grad an Selbstdisziplin verlangen, die viele Schüler mit Problemen in bestimmten Fächern nicht haben. Denn wer beschäftigt sich schon freiwillig zuhause mit Dingen, die ihm in der Schule keinen Spaß machen? Außerdem kann man eine Lernhilfe nicht fragen, wenn man etwas nicht versteht. Sie bietet zwar Erklärungen und Übungen sowie Lösungen, aber wenn im Weg zur Lösung eine Lücke besteht, wird es in den meisten Fällen schwierig.

Daher ist es wichtig, die richtige Lernhilfe zu wählen. Eltern und Kinder sollten hier sehr sorgfältig überlegen. Auch, wenn die in Discountern immer wieder angebotenen Lernhilfen zum günstigen Preis verlockend scheinen, sind sie doch qualitativ oft minderwertig. Besser sind da beispielsweise die Lernhilfen aus dem Cornelsen Verlag. Da ich selbst mit der "Besser in..."-Reihe für Englisch und Deutsch sehr gute Erfahrungen gemacht habe, kann ich sie guten Gewissens empfehlen.

Der Aufbau der Übungen in den "Besser in..."-Büchern ist immer der gleiche: Am Anfang steht die Erklärung des aktuell zu behandelnden Themas, dann folgen Aufgaben, die im Schweregrad ansteigen. Eingeflochten in den Übungskomplex sind immer wieder kleine Tests, am Ende des Kapitels steht ein zusammenfassender großer Test. Mit Hilfe des Lösungsheftes können die Ergebnisse überprüft werden. Diese Bücher sind sehr gut dafür geeignet, dass Eltern und Kinder zusammen arbeiten. Denn die Aufgaben im Übungskomplex müssen nicht zwingend schriftlich gelöst werden. In meinen Nachhilfestunden für KeepSchool habe ich das Thema zusammen mit dem Schüler erarbeitet und dann mit ihm gemeinsam die Aufgaben mündlich gelöst. Damit habe ich sehr gute Erfolge erzielen können.

Die "Besser in..."-Reihe gibt es für alle Kernfächer und Klassenstufen ab der 4. Klasse.

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Lehrer gesucht!

KeepSchool sucht Lehrer! Da ich selbst schon als Lehrerin für KeepSchool gearbeitet habe, kann ich nur empfehlen, noch heute eine Bewerbung abzuschicken.

Es ist ganz einfach: das Onlineformular ausfüllen und abwarten. Wenn ihr angenommen werdet, kommen die Angebote zu euch, ihr müsst sie nicht suchen. Bei jedem Angebot könnt ihr selbst entscheiden, ob ihr es annehmen wollt oder nicht. In der Regel werden ein weiter von euch entferntes Angebot oder ein anspruchsvollerer Schüler höher vergütet. Nach der Kontaktaufnahme wird ein erstes Treffen vereinbart und ihr lernt den Schüler erst einmal unverbindlich kennen (und er euch natürlich auch). Solltet ihr auf einer Wellenlänge liegen, kann es auch schon losgehen.

Für die, die noch nie vorher Nachhilfe gegeben haben, mal ein paar Hinweise aus meiner 12-jährigen Erfahrung, was beim ersten Treffen wichtig ist.

Es ist nicht von Bedeutung, ob ihr lieber in Jeans oder im Anzug rumlauft, es ist aber sehr wohl von Bedeutung, welchen Eindruck euer Äußeres beim ersten Treffen hinterlässt. Gepflegt und sauber ist die Devise. Nun gilt es, sich beim Schüler und gegebenfalls anwesenden Verwandten vorzustellen. Aber bedenkt immer: der Schüler ist die Hauptperson. Stellt alle relevanten Fragen ihm, nicht seinen Eltern. Er weiß am besten, wo seine Probleme sind und wann er Zeit hat. Natürlich solltet ihr die Eltern nicht ausschließen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Kinder sich übergangen fühlen und dann viel weniger kooperativ sind, wenn sie dem Erstgespräch nur beiwohnen und nicht aktiv teilhaben.

Lasst euch die Schulbücher, Arbeitshefte und vielleicht auch gleich mal den Hefter zeigen. Dann bekommt ihr einen Eindruck davon, wie wichtig bzw. unwichtig dem Schüler sein Problemfach ist. Meistens ist der Zustand gelinde ausgedrückt verheerend. Besonders, wenn es sich um pubertierende Jungen handelt. Laughing

Vergesst niemals, dass ein Problemfach ein massiver Frustfaktor ist. Diesen Frust werdet auch ihr abbekommen. Vielleicht nicht beim ersten Treffen, aber irgendwann bestimmt. In den meisten Fällen liegt das Problem nicht im aktuellen Stoff, sondern in den Anfängen. Gerade in Sprachen ist es daher sinnvoll, dem Schüler eine kleine Aufgabe zu geben, die er bis zum ersten Unterricht lösen soll, ohne Hilfen. Daran könnt ihr auch gleich testen, wie ernst er die Nachhilfe nimmt.

Und zum Schluss ein ganz wichtiger Tipp: Es bleibt euch überlassen, ob ihr euch duzen oder siezen lasst. In der Regel ist aber das "Sie" respektabler. Ich habe mich meist mit meinem Vornamen vorgestellt und ein "Sie" erwartet. Später könnt ihr, wenn ihr meint, dass es gut klappt, auch zum "Du" übergehen.

Beim nächsten Mal gebe ich euch ein paar Tipps zur Unterrichtsgestaltung. Und nicht vergessen: Bewerben! Jetzt gleich!

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